PM Nr.071/06 vom 28.06.2006

Thüringens Grüne wollen das Problembewusstsein schärfen um die Zukunft zu gewinnen

Astrid Rothe-Beinlich und Katrin Göring-Eckardt: Wir brauchen Perspektiven für die nächste Generation

Heute legt das Thüringer Kabinett seinen ersten Demografiebericht vor, der sich mit den Auswirkungen des Bevölkerungsschwundes auf den Freistaat beschäftigt. Sein Inhalt war gewissermaßen voraussehbar, da er lediglich ohnehin seit Jahren vorliegende Berechnungen wieder gibt. „Erneut wird deutlich, dass die Thüringer Landesregierung die Dimension des Demografischen Wandels nach wie vor nicht erfasst hat. Statt vorausschauend Handlungsperspektiven aufzuzeigen, verharrt sie im Zahlenmaterial. So verschläft Thüringen seine Zukunft“, warnen die Landessprecherinnen der Thüringer Bündnisgrünen Katrin Göring-Eckardt und Astrid Rothe-Beinlich.

Thüringens Grüne widmen sich dem Thema Demografie bereits seit geraumer Zeit und haben nicht zuletzt auf ihrer Regionalkonferenz in Jena Handlungsfelder in nahezu allen Lebens- und Politikbereichen ausführlich mit Experten diskutiert. „Wir müssen das Problembewusstsein schärfen, um die Zukunft zu gewinnen.

Dazu gehört auch, Antworten auf Fragen zu finden, wie wir uns das Leben in 20 oder 50 Jahren in Thüringen vorstellen und wie wir leben wollen. Eine der wichtigsten Fragen wird beispielsweise sein, wie wir einerseits Zuwendung und Pflege für immer mehr alte Menschen sichern, die keine Familie mehr haben und andererseits allen Kindern gleichermaßen die Tore zur Welt öffnen und den Zugang zu Bildung gewährleisten“, betonen die Landessprecherinnen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen fordern die Landesregierung auf, dem Bericht nun endlich auch Taten folgen zu lassen, die nachhaltige Strategien erkennen lassen, um den demografischen Wandel zu gestalten.

Für Rückfragen Astrid Rothe-Beinlich 0170/4369071


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