PM Nr.166/07 vom 10.10.2007

Verkehrsministerkonferenz beschließt das Aus für Gigaliner

Astrid Rothe-Beinlich: Keine Geisterfahrt à la Trautvetter auf Thüringens Straßen

Zur heutigen Entscheidung der Konferenz der Landesverkehrsminister erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin der Thüringer Bündnisgrünen:

"Nun ist klar: Es wird keine Gigaliner auf unseren Strassen geben. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen diese Entscheidung der Verkehrsminister der Länder ausdrücklich.

Von Anfang an haben wir auf die immensen Probleme hingewiesen, die eine Zulassung von über 25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schweren LKW mit sich bringen würde.

Der flächendeckende Einsatz dieser spritfressenden Gigaliner hätte zu einer weiteren Transportverlagerung von der Schiene auf die Straße geführt. Eine solche Entwicklung widerspräche allen verkehrspolitischen und klimapolitischen Zielsetzungen. Hinzu kommt: die Verkehrsinfrastruktur ist nicht für überlange und derart schwere Fahrzeuge ausgelegt. Gravierende Sicherheitsrisiken und erhöhte Unfallgefahr wären die Folge gewesen."

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen auf einen weiteren Ausbau der Leistungsfähigkeit der Schiene und die Verlagerung auf die Schiene, wo immer dies möglich ist.

"Wo Straßentransporte nicht zu vermeiden sind, muss verstärkt in technische Verbesserungen investiert werden, um Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz besser miteinander zu verbinden. So genannte Monstertrucks auf unseren Straßen hätten keine Probleme gelöst, sondern neue geschaffen und wären zudem fatal in ihrer Klimabilanz. Nun werden wir von derartigen Geisterfahrten - wie Minister Trautvetter sie wollte - verschont bleiben", schließt die grüne Landessprecherin.


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