Grüne kritisieren Verantwortungslosigkeit von Kali+Salz
Astrid Rothe-Beinlich: K+S müssen für den Schaden haften!
Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin der Thüringer Bündnisgrünen kritisiert die Verantwortungslosigkeit des Kali+Salz-Konzerns, der für den Schaden, der durch das versalzene Grundwasser entstanden ist, nicht gerade stehen will.
"Es ist nicht akzeptabel und völlig unverantwortlich, wie sich Kali+Salz einmal mehr verhält oder eben nicht verhält. Zwar will der Konzern den Antrag auf eine dauerhafte Entsorgung von Salz-lauge in die Gerstunger Gesteinsschichten zurückziehen, trotzdem ist mit einer Verlängerung des Probebetriebs auf zwei Jahre zu rechnen. Dem Grundwasser der Gerstunger Gemeinde hilft dieses scheinbare Zugeständnis nicht viel. Die Forderung von Werner Hartung, Bürgermeister von Gerstungen, nach einer Risikofinanzierung zur Sicherung der Trinkwasserversorgung seitens Kali+Salz ist mehr als angemessen. Wenigstens ein Notbrunnen sollte gewährleistet sein", betont Astrid Rothe-Beinlich.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern Kali+Salz dazu auf, für die Schäden, die durch die Versalzung in der Gemeinde im Wartburgkreis entstanden sind, die volle Haftung zu übernehmen.
"Die Gefahr für die Umwelt muss ein Ende haben! Wir fordern außerdem die Landesregierung dazu auf, eine verbindliche Haftung von Kali und Salz festzuschreiben. Im Zivilrecht muss jeder Schuldige für den von ihm verursachten Schaden aufkommen, im Umweltbereich lässt man jedoch die Verantwortlichen ohne Konsequenzen davonkommen.
Um weitere Schäden und Verunreinigungen zu vermeiden, ist der Bau einer Nordseepipeline die einzig saubere Lösung für das Kaliunternehmen und die Anrainergemeinden", schließt Astrid Rothe-Beinlich.
Stefanie Dolling
Lutherstraße 5 - 99084 Erfurt
Tel.: 0361-5765037
Fax: 0361-5765035
http://www.rothe-beinlich.de