Grüne informieren sich über die vielfältigen Angebote der Tafel

Am Mittwoch, den 11.06.2008 besuchten Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, Landessprecher Frank Augsten und Reiner Bode, Sprecher des KV Weimarer-Land, die Blankenhainer Tafel e.V.
Im Gespräch mit der Vorsitzenden Beate Weber-Kehr und ihren MitarbeiterInnen informierten sich die Grünen über die vielfältigen Angebote der Tafel. Es besteht eine flächendeckende Versorgung mit Lebensmitteln in dem ländlich geprägten Gebiet mit mehreren Ausgabestationen und mobilen Bringdiensten. An dem Ausgabeort in Blankenhain existiert eine Gebrauchtwarenbörse, bei der man Altkleider, Möbel und Haushaltsgegenstände kostengünstig erwerben kann. Ebenso gibt es ein kleines Cafe, in dem Bedürftige soziale Kontakte aufbauen können.

v.l.n.r. Katrin Göring-Eckardt, Rainer Bode, Frank Augsten und Beate Weber-Kehr
Neben der Schülertafel, die bedürftigen Kindern ein Pausenbrot ermöglicht, richtet die Blankenhainer Tafel jetzt auch so genannte "Knäckebars" ein. Bei der aus Skandinavien übernommenen Idee können sich die Schüler jederzeit Knäckebrote schmieren. Dieses Angebot gilt für alle Schüler. Studien belegen, dass es auch viele deutschen SchülerInnen aus nicht bedürftigen Familien gibt, die ohne Pausenbrot in die Schule geschickt werden. Darunter leidet nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Gesundheit der Schüler.
Auf lokaler Ebene mangelt es der Blankenhainer Tafel jedoch vielerorts an politischer Hilfe. Mit dem Bewusstsein, welches enorme ehrenamtliche Engagement die Tafel leistet, kann sie sich der Unterstützung der Grünen sicher sein. Als Bundestagsvizepräsidentin setzte sich Katrin Göring-Eckardt dafür ein, dass von den geleisteten Strafgeldern der Bundestagsfraktionen 30.000 € an die Thüringer Tafeln gespendet wurden.
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Katrin Göring-Eckardt und Frank Augsten sammeln Unterschriften fürs Volksbegehren "Mehr Demokratie in Thüringer Kommunen"
Am Dienstag, den 10.06.2008 sammelten Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt und Landessprecher Frank Augsten in der Apoldaer Innenstadt Unterschriften für das Volksbegehren "Mehr Demokratie in Thüringer Kommunen".
Bei dem aktuellen Zwischenergebnis wurden im Kreis Weimarer Land bislang die wenigsten Unterschriften gesammelt. Nur 1,2 % der Bürger des Weimarer Landes haben bis dato für das Begehren unterschrieben. Diese Quote galt es deshalb zu steigern. 
Für das Volksbegehren müssen bis zum 19. Juli insgesamt 200.000 Unterschriften gesammelt werden.
Bei hochsommerlichen Temperaturen ließen sich viele Apoldaer dafür gewinnen, ihre Unterschrift zu leisten. Viele Bürger überzeugt es, wenn sie die Möglichkeiten der direkten Demokratie aufgezeigt bekommen: z.B. kann JedeR bestimmen, ob eine Kita geschlossen oder ein Jugendclub eröffnet werden soll.