Klimainvestitionen sind ökologisches Gebot und ökonomische Notwendigkeit
Zu den Äußerungen des Hauptgeschäftsführers der Erfurter Industrie- und Handelskammer, Gerald Grusser, erklärt Dirk Adams, Spitzenkandidat auf Listenplatz 2 der Thüringer Bündnisgrünen für die Landtagswahl 2009: "Investitionen in den Klimaschutz sind nicht nur ökologisch geboten, sondern auch ökonomisch sinnvoll. Die privaten Ausgaben für Mietnebenkosten, insbesondere zum Heizen, sind in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Zu spüren bekommen dies vor allem einkommensschwache Haushalte. Die energetische Sanierung von Gebäuden entlastet nicht nur die Mieterinnen und Mieter nachhaltig, sondern stärkt darüber hinaus auch noch die regionale Wirtschaft. Denn vor allem der kleine Handwerksbetrieb vor Ort profitiert von den steigenden Investitionen. Die Sanierungen der Gebäude könnte über einen Energiesparfonds finanziert werden, der mit Erlösen aus der Versteigerung von CO2-Zertifikaten gespeist wird."
Die Industrie kann aber auch direkt von Energieeffizienzmaßnahmen profitieren. So informiert Beispielsweise die Deutsche Energieagentur darüber, dass 25-50 % des Energieverbrauchs in Industrieanlagen durch Pumpen verursacht werden. Eine energieeffiziente Nachrüstung könnte hier leicht zu 22-27 % Einsparung führen.
"Herr Grusser sollte nicht über Energieberatungen schimpfen, sondern seine Unternehmen engagiert informieren. Dass könnte zu echten Wettbewerbsvorteilen führen!", so Dirk Adams weiter.
Dirk Adams schließt: "Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand. Man kann mit Grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben, dem wird sich auch Herr Grusser nicht ewig verschließen können."
Mario Amling
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