Grüne fordern von Kali + Salz deutliche und dauerhafte Reduzierung der Salzeinleitung
Frank Augsten: Der Rahmen des "technisch Machbaren" ist bei weitem noch nicht ausgereizt!
Zur Ankündigung des Düngemittelkonzerns Kali + Salz, ein Investitionsprogramm zu planen, um die Salzeinleitungen zu halbieren, erklärt Frank Augsten, Landessprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:
"Es ist langsam an der Zeit, dass Kali + Salz seine Verantwortung gegenüber der Umwelt gerecht wird. Denn ein im DAX notiertes Unternehmen, das Milliarden verdient, kann auch etwas für die Umwelt tun. Getreu nach dem Motto "Wer den Schaden verursacht, muss dafür haften" sollten für den Düngemittelkonzern Schadensbegrenzung und Vermeidung von Gefahren oberstes Gebot sein, damit die Werra irgendwann wieder in den Zustand eines Süßwasserflusses zurückkehren kann. Aber vor allem muss diese Lösung von K+S ernsthaft und nachhaltig sein. Eine Halbierung der Salzeinleitung reicht hier bei weitem nicht aus. Wir fordern von K+S, eine Nordseepipeline und den Versatz von Abraum unter Tage als Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Ein wirklich ernstgemeintes Maßnahmenpaket ist mit der Salzeinleitungshalbierung noch lange nicht ausgeschöpft."
Mario Amling
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