Grüne demonstrieren gegen Atommülllagerung in Gorleben
Astrid Rothe-Beinlich: Auf nach Gorleben!
Auch viele Bündnisgrüne aus Thüringen fahren mit Bündnisgrünen aus dem gesamten Bundesgebiet, zahlreichen NGOs und AtomkraftgegnerInnen am 8. November nach Gorleben, um gemeinsam gegen die dortige Lagerung von Atommüll zu protestieren und für den Ausstieg aus der Atomkraft und eine alternative Energiepolitik einzutreten.
So werden unter anderem Astrid Rothe-Beinlich (Landessprecherin Thüringen und Mitglied im Bundesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Katrin Göring-Eckardt (MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bundestagsvizepräsidentin und Mitglied im Landesvorstand) und Co-Pierre Georg(Mitglied im Landesvorstand) in Gorleben für einen Ausstieg aus der Atomenergie demonstrieren.
"Wir fahren selbstverständlich nach Gorleben, um immer wieder zu demonstrieren: Sicher ist bei dieser Wahnsinnstechnologie nur das Risiko! Spätestens nach den Skandalen im Forschungsendlager Asse kann es im Endlager Gorleben so nicht weitergehen. Unter dem Deckmantel der Klimapolitik versucht die Atomwirtschaft, ihren Energieträger als vermeintlichen Klimaretter hochzustilisieren, wie die wieder aufgeflammte Atomdiskussion in Deutschland und Europa zeigt. Unterstützt wird sie auch von der Thüringer Landesregierung, die fleißig eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken (AKW) promotet und sich sogar für den Neubau von AKWs ausspricht. Wir sind überzeugt: Nachhaltiger Klimaschutz funktioniert nur mit einem Ausstieg aus dieser Risikotechnologie", erklärt Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin und Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen.
"Aus den katastrophalen Erfahrungen in Asse müssen Konsequenzen für Gorleben gezogen werden: Hier muss ein unbefristeter Bau- und Erkundungsstopp verfügt werden. Wir fordern eine bundesweite ergebnisoffene Suche nach alternativen geologischen Formationen für die Lagerung von hochradioaktivem Atommüll. Die ungelöste Endlagerfrage zeigt, dass am Ausstieg aus der Atomenergie NICHT gerüttelt werden darf. Was wir jetzt brauchen, ist eine echte Wende in der Energiepolitik mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung. Das gilt auch für Thüringen. Hier sollte nachhaltiger Klimaschutz endlich auch auf der Tagesordnung der Landesregierung stehen", schließt Astrid Rothe-Beinlich.
Mario Amling
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