PM Nr.264 vom 03.09.2009

Grüne begleiten Anti-Atom-Demo "Mal richtig abschalten" in Berlin

Astrid Rothe-Beinlich: Kein Zurück zur Atomenergie!

Am Sonnabend, den 5. September 2009, findet in Berlin die bundesweite
Anti-Atom-Demo statt. An dieser Demonstration nehmen auch Thüringer
Bündnisgrüne teil. Unter anderem die zukünftigen Landtagsabgeordneten
Astrid Rothe-Beinlich und Carsten Meyer, die Thüringer
SpitzenkandidatInnen zur Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt und
Dieter Lauinger und die Landesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN, Beate Wichmann. Außerdem werden zahlreiche bündnisgrüne
Basismitglieder nach Berlin reisen, um für eine Energiewende ohne
Atomkraft zu demonstrieren.

Datum: 5. September 2009
Startzeit: 13.00 Uhr
Ort: Hauptbahnhof Berlin (Ausgang Richtung Kanzleramt/Reichstag)
Demoroute: Washingtonplatz / Rahel-Hirsch-Str. / Kappelle-Ufer /
Reinhardtstraße / Friedrichstraße / Unter den Linden / Wilhelmstraße /
Dorotheenstraße / Scheidemannstraße / Yitzak-Rabi-Straße / Straße des
17. Juni auf das Brandenburger Tor zu

"Mit der großen Anti-Atom-Demo am 5. September in Berlin fordern wir,
die Atomkraftwerke endgültig abzuschalten. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen
ohne Wenn und Aber zum Atomausstieg. Mit uns kann und wird es in dieser
Fragestellung auch keinen über den Atomkonsens hinaus gehenden
Kompromiss geben, denn für uns steht fest: ,Sicher ist nur das Risiko'
und wir wollen schnellstmöglich weg von dieser Risikotechnologie. Wer
hier wankelmütig ist, tut dies zu Lasten der kommenden Generationen. Die
Uranvorkommen sind begrenzt und der Abbau von Uran hinterlässt
vielerorts ,verbrannte Erde'. Das Restrisiko der Atomreaktoren ist viel
zu hoch -- seien es Pannen durch menschliches Versagen oder die
Sicherheit von Atomreaktoren in Zeiten von terroristischer Bedrohung.
Die Entsorgungsfrage des Atommülls ist nach wie vor ungelöst.
Atomreaktoren sind immer auch der Einstieg in die atomare Aufrüstung.
Die Lüge vom billigen Atomstrom ist nicht länger haltbar. Milliarden an
Steuergeldern sind in diese Technologie geflossen. Hinzu kommen die
fehlende Versicherungspflicht, Steuergeschenke an die Konzerne durch
erlaubte riesige Rückstellungen und die immensen Folgekosten bei der
Entsorgung. Atomkraft ist auch keineswegs CO2-neutral -- wie gern
behauptet wird. Uranabbau und --anreicherung ist ebenso wie die
Aufbereitung der Brennstäbe sehr CO2-intensiv, nur fließt das nicht in
die Rechnung der AKW mit ein", erklärt Astrid Rothe-Beinlich,
Landessprecherin und zukünftige Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN Thüringen.


(c) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen
Stefanie Dolling
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