PM Nr.266 vom 06.09.2009

Grüne überzeugt: Schwarz-Gelb kann und muss verhindert werden!

Astrid Rothe-Beinlich: 50.000 Menschen demonstrieren gemeinsam gegen Atomkraft

Unter dem Motto "Mal richtig abschalten" haben am gestrigen Samstag weit über 50.000 Menschen in Berlin für den Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft  demonstriert.
"Das war eine unbeschreibliche und begeisternde Erfahrung", resümiert Astrid Rothe-Beinlich die größte Anti-Atom-Demonstration der letzten Jahre. "Zehntausende Menschen sind aus ganz Deutschland, der Schweiz und Frankreich angereist und mit uns auf die Straße gegangen. Gemeinsam haben wir ein unübersehbares Zeichen gegen Atomkraft und gegen Schwarz-Gelb gesetzt. GRÜN war die dominierende Farbe -- als Zeichen der Hoffnung -- auch der Thüringer Landesverband war mit etwa 50 Mitgliedern vertreten", freut sich die Grünenpolitikerin.

"Dieses unübersehbare Signal dürfen nun weder Politik noch Atomindustrie ignorieren. Das Ziel war und ist massiver Druck auf Union und FDP, um nicht weiter blind auf Lobbypolitik für Energiemonopolisten zu setzen, sondern endlich die Erneuerbaren Energien als Grundlage der Energieproduktion zu akzeptieren. Sie alle durften nun eindrucksvoll erfahren, dass bei  einem "Weiter so" mit generationsübergreifendem Widerstand zu rechnen ist", betont Astrid Rothe-Beinlich.

"Genau das hat die Demonstration auch gezeigt: Die Forderung nach dem Atomausstieg wird von allen Altersklassen und gesellschaftlichen Gruppen erhoben, gerade die Jüngeren waren gut vertreten. Bewegung wurde hier begeistert und erfreulich bunt demonstriert. Junge und alte Menschen sind Hand in Hand für saubere Energiepolitik und gegen Atomkraft auf die Straße gegangen und waren sich einig: Sicher ist bei der Nutzung der Atomkraft nur das Risiko", so Astrid Rothe-Beinlich weiter.

Bestätigt wurde die gestrige Erfahrung zusätzlich durch eine aktuelle Umfrage von GREENPEACE. 59 Prozent der Deutschen sprechen sich demnach gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke aus.  "Wir haben gestern in Berlin das klare Signal gesetzt: Wir wollen und werden nach der erfolgreichen Wahl in Thüringen Schwarz- Gelb auch im Bund stoppen. Es darf keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg geben", schließt Astrid Rothe-Beinlich.


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