Grüne unterstützen Mahnwache des Blinden- und Sehbehindertenverbandes
Astrid Rothe-Beinlich: auskömmlicher Nachteilsausleich ist überfällig!
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen kämpfen seit vielen Jahren an der Seite des Blinden- und Sehbehindertenverbandes für ein auskömmliches Blindengeld, das den tatsächlichen Nachteilsausgleich sichert. Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin der Thüringer Bündnisgrünen und erfolgreiche Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl wird deshalb auch heute vor Ort dem Blinden- und Sehbehindertenverband ihre Solidarität demonstrieren und die Mahnwache vor der Staatskanzlei unterstützen.
"Mit 220 Euro Blindengeld bildet Thüringen das traurige Schlusslicht in Sachen Blindengeld, seitdem Niedersachsen rückwirkend zum 1.Januar 2009 das Landesblindengeld auf 265 Euro monatlich für Erwachsene und 320 Euro für unter 25jährige angehoben hat und die rote Laterne damit an Thüringen ging", gibt die Grünenpolitikerin aus aktuellem Anlass zu bedenken.
"Selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft ist seit jeher Bestandteil unseres Selbstverständnisses bündnisgrüner Politik für Menschen mit Behinderungen. "Selbstbestimmt statt fremdbestimmt" leben hat für uns daher in Theorie wie Praxis oberste Priorität. Bündnisgrüne Politik will Menschen mit Behinderungen individuelle Wahlmöglichkeiten eröffnen. Wir kämpfen damit gegen eine Politik, die Menschen mit Behinderungen einen Lebensweg vorgeben möchte oder überhaupt erst behindert. Und genau deshalb braucht es auch ein auskömmliches Blindengeld", ist Astrid Rothe-Beinlich überzeugt.
Für die Zukunft forderte die Grünen-Politikerin von der Bundesregierung ein bundeseinheitliches Teilhabegeld, da nicht nachzuvollziehen sei, dass Blinde in einem Bundesland mehr, in dem anderen aber erheblich weniger oder gar keinen Nachteilsausgleich bekämen. "Dieses muss allerdings die tatsächlichen Bedarfe abdecken", schließt Astrid Rothe-Beinlich.
Mario Amling
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