PM Nr.286 vom 08.10.2009

Grüne Vizepräsidentin besuchte Auftaktveranstaltung der bundesweiten „Woche des Sehens“ in Erfurt

Astrid Rothe-Beinlich: Hilfe zur Selbsthilfe auch auf kommunaler Ebene garantieren

Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin und Vizepräsidentin des Thüringer Landtages besuchte heute Vormittag die Auftaktveranstaltung der bundesweiten "Woche des Sehens" in Erfurt, die gemeinsam vom Blinden- und Sehbehindertenverband, von der BeTa Hilfen für Sehgeschädigte GmbH und der Blindeninstitutsstiftung organisiert wurde.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen kämpfen seit vielen Jahren an der Seite des Blinden- und Sehbehindertenverbandes für ein auskömmliches Blindengeld, das den tatsächlichen Nachteilsausgleich sichert.

"Mit 220 Euro Blindengeld bildet Thüringen das traurige Schlusslicht in Sachen Blindengeld, seitdem Niedersachsen rückwirkend zum 1. Januar 2009 das Landesblindengeld auf 265 Euro monatlich für Erwachsene und 320 Euro für unter 25jährige angehoben hat und die rote Laterne damit an Thüringen ging", gibt die Grünenpolitikerin aus aktuellem Anlass zu bedenken.

"Wir kämpfen gegen eine Politik, die Menschen mit Behinderungen einen Lebensweg vorgeben möchte oder überhaupt erst behindert. Die Politik hat die große Verantwortung, diesen Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Und genau deshalb braucht es auch ein auskömmliches Blindengeld", ist Astrid Rothe-Beinlich überzeugt.

Für die Zukunft forderte die Grünen-Politikerin von der Bundesregierung ein bundeseinheitliches Teilhabegeld, da nicht nachzuvollziehen sei, dass Blinde in einem Bundesland mehr, in dem anderen aber erheblich weniger oder gar keinen Nachteilsausgleich bekämen. "Dieses muss allerdings die tatsächlichen Bedarfe abdecken", schließt Astrid Rothe-Beinlich.


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Katrin Sängerlaub
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