Astrid Rothe-Beinlich gratulierte

Am Abend des 08. Oktobers 2009 feierte der DGB Thüringen sein 60-jähriges Bestehen im ehemaligen Gewerkschaftshaus, im "Haus der sozialen Dienste" in Erfurt. Neben anderen VertreterInnen aus der Landespolitik, den Thüringer Wohlfahrtsverbänden und den beiden Landeskirchen, richtete auch Astrid Rothe-Beinlich, Landessprecherin der Bündnisgrünen in Thüringen, ein Grußwort an den DGB.

Besonderes Augenmerk legte sie in ihrer Rede, auf die friedliche Revolution vor 20 Jahren. Demnach äußerte sie sich kritisch zur Vergangenheitsbewältigung. Es werde sich "zu wenig mit den Wurzeln beschäftigt", mahnte Rothe-Beinlich. Positiv erkannte sie jedoch an, dass die Linkspartei Thüringen die DDR nun auch moralisch als Unrechtsstaat begreift.

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Der DGB galt in ihren Augen immer als "Brückenbauend" zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen. Gab es beispielsweise Demonstrationen gegen Nazis, so demonstrierte der DGB neben Jugendlichen, die manch anderer für gefährlich hält. Schließlich haben beide ein gemeinsame Ziel vor Augen: Rechtsextremismus zu bekämpfen.

Das war das zweite Wichtige Anliegen der Grußworte. Mit der neuen Landesregierung und vor allem den Grünen im Thüringer Landtag möchte sie endlich das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus voranbringen. Seit Jahren kämpfen die Grünen in Thüringen mit den Gewerkschaften und anderen Parteien für ein solches Programm.

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Anlässlich des Geburtstages brachte die Landessprecherin ein Geschenk mit: Es war ein Kaktus. Die Botschaft: Bleibt stachelig. Lasst euch nicht unterkriegen. Und vor allem, macht weiter so!