Rechnungshof: Landesregierung tut sich bei der Kandidatenwahl schwer
Dieter Lauinger: Opposition sollte den Präsidenten stellen
Seit beinahe eineinhalb Jahren ist der Landesrechnungshof in Rudolstadt ohne Führung.
Der Anspruch von CDU und SPD die Posten des Präsidenten und Vizepräsidenten zu besetzen, stößt bei BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN auf heftige Kritik.
"Will sich die Regierung bei der dringend notwendigen Ausgabendisziplin jetzt selbst kontrollieren? Möglichst um festzustellen, dass sie in diesem Punkt ohne Fehl und Tadel gehandelt hat?" erklärt der Landessprecher der Thüringer Grünen, Dieter Lauinger. "Der schwarz-roten Regierung scheint es mehr um Versorgung der eigenen Leute als um Kompetenz zu gehen. Wirkliche Kontrolle sieht anders aus" mahnt Lauinger.
"Bei mittlerweile 30 Vorschlägen, wäre es durchaus möglich einen fähigen Kandidaten der Opposition zu wählen". Das dies möglich ist, zeigt unser Nachbarland "In Niedersachsen wählte der Landtag, mit Unterstützung der schwarz-gelben Regierung, den SPD-Kandidaten Richard Höptner" führt der Landessprecher aus und fragt sich abschließend: "Warum ist das bei uns nicht möglich?"
Dieter Lauinger
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