PM Nr.11 vom 23.02.2010

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schließen sich den Protesten gegen die Kürzung der Solarförderung an

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen deshalb die Unterschriftenaktion des Bundesverbandes Solarwirtschaft- Wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet Deutschlands Zukunft

"Die Zukunft der Thüringer Solarwirtschaft und zahlreichen Installationsunternehmen steht mit der geplanten Senkung der Einspeisevergütung um 16% zum 01.Juni auf dem Spiel. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen fordern weitgehende Unterstützung statt extreme Einschnitte, damit wir gerade in Thüringen lokale Kreisläufe von der Herstellung bis zur Anwendung von Sonnenstrom entwickeln und Thüringen spätestens 2050 unabhängig von fossilen Energien machen können," sagt der Energiepolitische Sprecher der Bündnisgrünen Roberto Kobelt.

Für uns als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen ist es wichtig, dass in Ostdeutschland zukunftsfeste Arbeitsplätze gesichert und ausgebaut werden. Daher unterstützen wir die weitere Entwicklung der Solarindustrie im Freistaat. Bereits 2007 wurde in Thüringen eine „Solarinitiative“ gestartet. Zudem beteiligt sich unser Bundesland gemeinsam mit Sachsen und Sachsen-Anhalt am Industrie- und Forschungscluster „Solarvalley Mitteldeutschland“.

"Wir fordern Frau Lieberknecht auf, den moderaten Reduzierungsvorschlägen des Bundesverbandes Solarwirtschaft zu folgen und erwarten für die Erhaltung und den Ausbau der Thüringer Arbeitsplätze, ein konsequentes Nein zur solaren Kahlschlagpolitik ihrer Berliner Parteikollegen" so Kobelt weiter.

„Wir sind gegen eine Laufzeitverlängerung der AKWs und für den raschen Aufbau Erneuerbarer Energien in Deutschland und der EU. Das geht nur mit sicheren und planbaren Einspeisevergütungen. Ohne Vertrauensschutz bleiben die Investitionen der vielen kleinen Investoren für den Klimaschutz rasch aus. Auf die Mobilisierung privaten Kapitals für den Klimaschutz sind wir aber angewiesen – Staatshaushalte können das nicht leisten,“ so die Landessprecherin Madeleine Henfling abschließend.

 

Hintergrundinformationen: http://www.solar-made-in-germany.de

Sie können auch bis zum 31.03.2010 die öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag zeichnen. Die Petition beim Bundestag hat den Titel "Energiewirtschaft - Reduzierung der Einspeisungsvergütung für Solarstrom nur unter bestimmten Voraussetzungen vom 31.01.2010" und ist zu finden unter

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=9774


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