Zu Ostern: kein Kaninchenbraten aus Mastanlagen
Zu Ostern tischen immer mehr Deutsche einen Kaninchenbraten auf. Doch die meisten Kaninchen kommen aus ausländischen Mastanlagen in denen sie nicht artgerecht gehalten werden. Auch in Deutschland gibt es keine Haltungsvorschriften. Die Tiere vegetieren in viel zu engen Käfigen und leiden unter Wirbelsäulenverkrümmungen und Gelenkverletzungen. Ihr Futter dient allein der schnellen Gewichtszunahme und ist alles andere als artgerecht.
Bekannt sind diese Missstände schon seid längerem. Hier ist das Handel der Bundesregierung gefragt. „Wir brauchen endlich verbindliche Haltungsvorschriften für Zuchtâ und Mastkaninchen so wie ausreichende Kontrollen. Die Bundesregierung sollte sich außerdem dafür einsetzen, dass entsprechende Haltungsvorschriften auch auf europäischer Ebene eingeführt werden“, so Landesprecherin Madeleine Henfling.
Darüber hinaus sind hier die Verbraucherinnen und Verbraucher gefragt: „Wir appellieren an die Thüringerinnen und Thüringer ihren Osterbraten mit Bedacht auszusuchen und sich für einen Braten aus ökologischer und artgerechter Haltung zu entscheiden. Noch besser wäre es natürlich ganz auf den Braten zu verzichten und sich von der vegetarischen Küche inspirieren zu lassen.“
Madeleine Henfling
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