BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Thüringen: Spätfolgen der Abwrackprämie werden nun spürbar
Dazu äußert sich Dieter Lauinger, Landessprecher der Grünen wie folgt:" Der Umsatzeinbruch der Automobilindustrie nach Ablauf der Abwrackprämie war absehbar. Nachdem die Bundesregierung fünf Milliarden an Steuergeldern ausgegeben hat zeigt sich nun, dass die Krise nicht verhindert, sondern lediglich verschoben wurde."
Lauinger weiter:"Die von der Bundesregierung irreführenderweise Umweltprämie genannte Subvention hat im Ergebnis keine positiven Impulse setzen können – nicht für die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und schon gar nicht zum Erreichen der ohnehin bescheidenen Klimaziele der Bundesregierung. Es wurden keine zusätzlichen Autos verkauft sondern lediglich der Bedarf der nächsten Jahre vorgezogen. Stattdessen sollte lieber über die finanzielle Förderung von wirklich umweltschonenden Maßnahmen nachgedacht werden. Der Einbau etwa von Filteranlagen würde sowohl Arbeitsplätze in den Thüringer Werkstätten sichern als auch den ansässigen Zulieferfirmen Aufträge sichern"
"Um Opel in Thüringen wettbewerbsfähig zu halten müssen hier Autos gebaut werden, die der Markt auch in Zukunft nachfragen wird. Und hier wird der ökologische Faktor eine entscheidende Rolle spielen. Aber anstatt entsprechende Anreize zu setzen heißt es mit dem kopflosen Konzept der Bundesregierung nun nach der Krise ist vor der Krise." schließt der Landschef der Thüringer Grünen.
Jan Dickerboom
Lutherstraße 5 - 99084 Erfurt
Tel.: 0361-5765037
Fax: 0361-5765035