Grünes Derby zwischen der Grünen Tulpe Berlin und der Grünen Auswahl Thüringen

Fussball01Spielbericht

Am Sonntag, dem 20.06.2010 fand im Erfurter Norden das Grüne Derby zwischen der Grünen Tulpe Berlin und der Grünen Auswahl Thüringen statt. Im Gegensatz zu den meisten der Spiele, die wir momentan bei der Weltmeisterschaft in Südafrika sehen müssen, war dieses Spiel geprägt von Fairness, schnellen Kombinationen und einem wahren Torreigen.

Bereits kurz nach Anpfiff zerstreuten sich zunächst alle Befürchtungen, dass sich die Grüne Tulpe als übermächtiger Gegner darstellen würde. Eklatante Abschlussschwächen ließen uns sogar die Hoffnung hegen, hier auch als Außenseiter erfolgreich bestehen zu können. Dazu trugen auch die wiederholten Tempogegenstöße bei, deren Abschlüsse leider ähnlich erfolgreich bzw. erfolglos blieben wie die Bemühungen des Gegners aus Berlin. Einen besonders vielversprechenden Angriff der Grünen Tulpe unterband der tadellos agierende Schiedsrichter Dieter Jakob durch einen durchaus berechtigten Abseitspfiff. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte aber konnten die Gäste aus Berlin doch noch von einer Unachtsamkeit des ansonsten sicheren Thüringer Torhüters Roberto Kobelt profitieren und netzten zum zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich verdienten 1:0 Pausenstand ein.

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Personell unverändert aber taktisch neu eingestellt lief die Grüne Auswahl aus Thüringen zur zweiten Halbzeit auf, in der die Unterschiede in der spielerischen Klasse deutlich zum Vorschein kommen sollten. Obwohl die Umsetzung des taktischen Konzeptes insgesamt wesentlich besser funktionierte als noch in Hälfte 1, gelang es der Grünen Tulpe immer öfter, gefährlich nah ans Erfurter Tor zu kommen und schließlich auch auf 2:0 zu erhöhen. Angefeuert durch die angereisten Fans, unter denen sich auch Landessprecherin Madeleine Henfling befand, leistete die bunt zusammengewürfelte Truppe aus Thüringen, in deren Reihen sich neben Günen Mitgliedern und Symphathisanten auch die Fraktionäre Dirk Adams und Frank Augsten aus dem Landtag und Roberto Kobelt und Dieter Lauinger als Mitglieder des Landesvorstandes fanden, erbitterten Widerstand. Dennoch gelang es den Berlinern immer häufiger, durch schnelle Kombinationen die Thüringer Defensive gehörig durcheinanderzuwirbeln und bald auch ein weiteres Mal, den Ball in die Maschen zu versenken.

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In der Schlussphase des Spiels griffen die Thüringer zu ungewöhnlichen Mitteln und wechselten Landessprecher Dieter Lauinger ein, der den Platz des nun im Mittelfeld agierenden Roberto Kobelt im Tor einnahm. Gegen die professionell aufteretenden Ballzauberer aus Berlin brachte aber auch diese Maßnahme keinen Erfolg und so musste man mangels Kondition und Abstimmung noch weitere Tore hinnehmen bis schließlich der Endstand von 0:7 durch die Grüne Tulpe hergestellt war. Die Enttäuschung über dieses in der Höhe nicht ganz verdiente Ergebnis hielt allerdings nicht lange an, denn auf der Wiese vor dem Nordbad war bereits alles für eine kulinarische dritte Halbzeit vorbereitet, in deren Rahmen sich die Spieler beider Mannschaften austauschten und angeregt wurde, die Thüringer Auswahl doch regelmäßig zusammenkommen zu lassen, um beim nächsten Aufeinandertreffen sehenswerten Fußball zu bieten und das Potential dieser noch jungen Mannschaft voll auszunutzen und schließlich in Tore ummünzen zu können. Über die Entwicklung dieser Pläne halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Grüne Grüße und Sport Frei

Matthias

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