Themenspecial: Werraversalzung

Die Düngemittelfirma K&S möchte über eine 63 km lange Abwasserpipeline jährlich bis zu 700.000 Kubikmeter Salzlauge in die Werra einzuleiten. Die Sachverständigen stimmten darin überein, dass der Salzgehalt der Werra drastisch gesenkt werden muss. BÜNDNIS 90/DIE GRNEN setzen sich über die Landesgrenzen hinweg dafür ein, dass die Werra sich wieder zu einem lebendigen Süßwasserfluss entwickeln kann. Dabei geht es neben den Fragen der Ökologie auch um handfeste wirtschaftliche Fragen wie die bezahlbare Sicherung der Trinkwasserversorgung oder der Attraktivität für den Tourismus.

 

Zweite Witzenhäuser Erklärung vom 4. Juni 2009

Wir fordern einen unverzüglichen Werra-Weser-Gipfel der Umweltausschüsse der Landtage der fünf betroffenen Länder (Thüringen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen).      Mehr »

 
Frank mit Rahmen

Kali-Vertrag: Altes Recht statt Stand der Technik

Zur Vorstellung eines Vertrages zwischen den Düngemittelhersteller Kali+Salz (K+S) und den Bundesländern Hessen und Thüringen erklärte der Landessprecher der Thüringer Bündnisgrünen, Dr. Frank Augsten:"Die Landesregierungen von Thüringen und Hessen sind vollkommen vor dem Unternehmen K+S eingeknickt.       Mehr »

 

Werra-Langzeitstudie: "Einseitig" und "schöngeredet"

Eisenach. (ep) Im Jahr 20 nach Mauerfall und friedlicher Revolution beschert das Blättern in Zeitungsseiten jener Monate durchaus Überraschendes - oder auch nicht, kommt auf die Sichtweise an. An Aktualität hat seitdem beispielsweise nicht eingebüßt, was in einer Schlagzeile der ersten Ausgabe der "Eisenacher Tagespost" (später in der TLZ aufgegangen) nach der Wende vom 9. Februar 1990 steht: "Versalzung von Werra und Weser soll gestoppt werden", heißt es auf da der Titelseite.       Mehr »

 
kalihalde

Grüne fordern K+S zum Umdenken bei Werraversalzung auf

Der Kassler Kali-Konzern K+S konnte mit besonders guten Zahlen bei der Vorstellung des Ergebnisses für das zweite Quartal 2008 aufwarten. Die weltweite Nachfrage auf dem Düngemittelmarkt erbrachte das beste Quartalsergebnis des Unternehmens. Ausgehend von diesen Zahlen hat K+S seine Erwartungen für 2008 deutlich angehoben. Es wird erwartet, dass der Umsatz von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2007 auf ca. 5,3 Mrd. Euro steigen wird.      Mehr »

 
Werraverschmutzung

Grüne fordern ein unabhängiges Gutachten zur Werraversalzung

Erfurt, 4. Juli 2008: Wenn in dieser Woche der Thüringische Landtag über zwei Anträge zur Werraversalzung berät, ist davon auszugehen, dass die CDU-Mehrheit diese ablehnen wird. Von der Linken-Fraktion wurde die Forderung nach einem unabhängigen Gutachten gestellt, das die Folgen der Wasserhärte berücksichtigt. Die SPD problematisiert die aus Neuhaus-Ellers bei Fulda an die Werra gebrachten Haldenabwässer zur Einleitung.      Mehr »

 
Werra_unbelastet

"Wir wollen Druck aufbauen"

Thüringens Grünen-Chef Frank Augsten zur Verschmutzung der Werra, Interview mit Volker Kring      Mehr »

 
Werra

Grüne fordern ein unabhängiges Gutachten zum Gewässerzustand der Werra

Aus Kreisen des Thüringer Landwirtschaftsministeriums wurde in der letzten Woche bekannt, dass die Firma K+S nun doch den Bau der sogenannten "Nordsee-Pipeline" im Rahmen eines Entsorgungskonzepts für die Salzlaugenabwässer an der Werra in ernsthafte Erwägung zieht. Auf diese Ankündigung hat K+S ausweichend reagiert. Der Landessprecher der Thüringer Bündnisgrünen, Frank Augsten, erklärt dazu:      Mehr »

 
Werra_19.12.2007_klein

„Im Land der weißen Berge...“

Am 19.12.2007 hat der Regionalverband zu einer Podiumsveranstaltung zum Zusammenhang von Tourismus und den Folgen des Kalibergbaus in den Gerstunger Rautenkranz eingeladen. Das Podium war mit Heidi Brandt vom Werratal-Tourismus, Sigrid Erfurth MdL aus dem hessischen Landtag, Stephan Gunkel von der „Lebendigen Werra“ und dem neuen Landessprecher Dr. Frank Augsten fachkundig besetzt.      Mehr »

 
Werra_Aktion_1

Grüne aus fünf Ländern protestieren gegen die Versalzung von Werra und Weser

Mit einem Fünf-Länder-Aktionstag haben Grüne aus Hessen, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Thüringen gemeinsam gegen die Versalzung von Werra und Weser protestiert.      Mehr »

 
Werra_Aktion

Grüne protestieren gemeinsam gegen Salzeinleitung von K+S

Im Streit um die Salz-Pipeline von Neuhof bei Fulda nach Philippsthal an
der Werra scheint der hessische Wahlkampf die Parteien zu spalten -- in
hessische und außerhessische. Die hessischen haben sich auf einen
Kompromiss verständigt, aber die Thüringer Oppositionsparteien trauen
K+S nicht ganz.      Mehr »

 

Situationsbeschreibung zur Werraversalzung

Die Salzlaugeneinleitung in die Werra durch die Firma K+S AG sowie die einfließenden Haldenabwässer sind schon seit Jahrzehnten ein gravierendes Problem für Flora und Fauna sowie die Wasserqualität des ursprünglichen Süßwasserflusses. Nun strebt die Firma den Bau einer 63 km langen Pipeline von Neuhaus-Ellers bei Fulda zur Werra bei Philippsthal an, was eine weitere Versalzung zur Folge haben wird und das Flusssystem zusätzlich nachhaltig beeinträchtigt.      Mehr »

 
Fisch

„Wann hat die Werraversalzung ein Ende?“

Unter der Fragestellung „Wann hat die Werraversalzung ein Ende?“ fand am Abend des 28. März 2007 im Bürgerhaus „Goldene Aue“ in Mihla eine Informationsveranstaltung statt, die vom Regionalverband Wartburgkreis/Eisenach organisiert wurde.      Mehr »

 

Grüne fordern Konkretisierung des angekündigten Maßnahmepakets für die Werra

Astrid Rothe-Beinlich und Olaf Müller: Landesregierung muss die Fakten auf den Tisch legen

„Die von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragte gemeinsame Sitzung der Umweltausschüsse der Landtage von Hessen, Thüringen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen vom 15. März 2007 zeigt erste Erfolge"      Mehr »

 
Werra_unbelastet

Werra-Pressefahrt des Regionalverbandes Wartburgkreis/Eisenach

Am Montag, den 19. März 2007 gab es eine Pressefahrt zu neuralgischen Punkten, die die Werraversalzung mit sich bringt. Organisiert wurde diese Fahrt vom Regionalverband Wartburgkreis/Eisenach der Thüringer Bündnisgrünen.      Mehr »

 
Kassel2

Gemeinsame Umweltausschusssitzung der Länder Thüringen, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Am Donnerstag, den 15. März 2007 kam es in Kassel zu einer gemeinsamen Tagung des Umweltausschusses „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ Hessen mit dem Ausschuss für Naturschutz und Umwelt des Thüringer Landtags, dem Umweltausschuss des Niedersächsischen Landtags und dem Ausschuss für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landtags Nordrhein-Westfalen.      Mehr »

 
Witzenhausen3

Grüne aus Thüringen, Hessen, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen beraten über den Schutz von Werra und Weser

Anlass der Konferenz, an der mehr als 20 grüne FachpolitikerInnen und Gewässerökologen sowie Vertreter des BUND teilnahmen, war das Vorhaben der Düngemittelfirma K&S über eine 63 km lange Abwasserpipeline jährlich bis zu 700.000 Kubikmeter Salzlauge in die Werra einzuleiten.      Mehr »

Weitere Informationen: