380 KV-Hochspannungsleitung - Schneisen für einen sicheren Strom?

Die Stromkonzerne Vattenfall und E.ON planen eine 380 KV-Hochspannungsleitung durch den Thüringer Wald. Als Begründung für den Bau der "Südwestkuppelleitung"; ziehen sie das Energieeinspeisegesetzt (EEG) heran, in dem festgelegt ist, dass Energieversorger regenerativ erzeugten Strom abnehmen und gleichmässig über das Bundesgebiet verteilen müssen. Dazu stellt sich die Frage: Welches Netz braucht der "grüne" Strom? Ist die geplante 380 KV-Hochspannungsleitung von Halle nach Schweinfurt wirklich notwendig? Welche Alternativen gibt es zu herkömmlichen Hochspannungsleitungen?

 

 
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Gefährdet der Protest gegen die 380 kV-Leitung die klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU?

Energiekonferenz in Ilmenau

Im Röntgen-Hörsaal der TU Ilmenau fand am 13. Juni eine Energiekonferenz statt. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Diskussion über die Umsetzung der klimapolitischen Ziele der Bundesrepublik und daraus folgenden Konsequenzen. Es wurde u.a. die Frage diskutiert: Gefährdet der Protest gegen die 380 kV-Leitung Halle-Schweinfurt die klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU?       Mehr »

 
Jürgen Trittin
Jürgen Trittin zur 380-kV-Trasse

"Erdverkabelung wäre der richtige Schritt, um auf die Anwohner zuzugehen"

In die Diskussion zum Bau einer Hochspannungstrasse durch den Thüringer Wald schaltet sich jetzt auch der grüne Bundestagsabgeordnete und frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin ein. „Die Argumente für die riesigen Überlandleitungen werden nicht besser, indem man sie einfach wiederholt. Ich kenne diese Diskussion schon lange: Immer wieder werden die sogenannte Umlagefähigkeit und die Kosten als Begründung herangezogen."      Mehr »

 
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Astrid Rothe-Beinlich spricht am auf der Demo gegen den Bau der 380 KV-Trasse

Die Zukunft der Energieversorgung ist dezentral

Mehrere Hundert Menschen aus Thüringen und Bayern waren dem Aufruf der IG „Achtung Hochspannung“ gefolgt, um am Donnerstag, den 20. September, vor dem Thüringer Landtag gegen den Bau der 380 KV-Trasse zu demonstrieren.      Mehr »

 
Diskussion mit BI II
Katrin Göring-Eckardt trifft Betroffene der 380-kV-Trasse

Bürgerinitiative gibt neue Studie in Auftrag

Hundert Meter hoch sollen die Masten werden – genau so hoch, wie die Breite der Schneise für die neue Höchstspannungsleitung durch den Thüringer Wald. Jetzt haben die Bürgerinitiativen in den Anliegergemeinden Geld gesammelt und mit diesen Mitteln den renommierten Windenergie-Experten Lorenz Jarass aus Wiesbaden mit einem zweiten Gutachten beauftragt. Damit sollen Alternativen geprüft werden.      Mehr »

 
20/07 vom 26.01.2007

Vattenfall überzeugt nicht mit seinen Plänen zur 380-kV-Trasse

Grüne fordern: Alternativen müssen unvoreingenommen geprüft werden

Den eigentlichen Bedarf einer 380-kV-Leitung kann Vattenfall nicht plausibel darlegen. Immer wieder wird der derzeitige Bau der geplanten Trasse mit dem Anstieg der Erneuerbaren Ener-gien im Norden und Nordosten Deutschlands begründet – obwohl Vattenfall weiter Braunkohle abbaut.      Mehr »

 
PM 129/06 vom 05.12.2006

Unter dem Deckmantel der Erneuerbaren Energien: Der Bau der 380kv-Trasse darf weder vorschnell genehmigt noch einseitig diskutiert werden

Zur aktuellen Debatte um die 380kv-Trasse durch den Thüringer Wald erklären Olaf Müller und Roberto Kobelt, Mitglieder des Landesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:      Mehr »

 
PM 64/07 vom 22.03.2007

Grüne fordern: Bedenken in der Region ernst nehmen

Olaf Müller und Roberto Kobelt für Prüfung von Alternativen zum Neubau der 380-kV-Hochspannungsleitung durch Thüringen und Bayern

Um in Nord- und Mitteldeutschland erzeugten Windstrom nach Süddeutschland zu transportieren, wollen Vattenfall Europe Transmission GmbH und E.ON Netz GmbH Bayern eine neue 380-kV-Hochspannungsleitung durch Thüringen und das Coburger Land bauen.      Mehr »

 
Stand: April 2007

Situationsbeschreibung zur 380kV-Trasse

Angeblich um in Nord- und Mitteldeutschland erzeugten Windstrom nach Süddeutschland zu transportieren, wollen Vattenfall Europe Transmission GmbH und E.ON Netz GmbH Bayern eine neue 380-kV- Hochspannungsleitung durch Thüringen und das Coburger Land bauen. Dieses Bauvorhaben begründen die beiden Energiekonzerne mit der Studie „Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore bis zum Jahr 2020", kurz dena-Netzstudie.       Mehr »

 
Hochspannung, Thüringen
Veranstaltung Nachlese - 22.01.2007 Ilmenau

Thüringen unter Hochspannung - Schneisen für einen sicheren Strom?

Welches Netz braucht der grüne Strom? Ist die geplante 380 kV- Hochspannungsleitung von Halle nach Schweinfurt dazu wirklich notwendig? Welche Alternativen gibt es zu herkömmlichen Hochspannungsleitungen? 270 Menschen diskutierten darüber auf Einladung von Hans-Josef Fell an der Technischen Universität Ilmenau
Informationen zur Veranstaltung sowie zum Hintergrund      Mehr »

 

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Studien und Stellungnahmen

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