Die Macht der CDU brechen
Mit Bündnis 90/Die Grünen die Chancen für Thüringen nutzen
Die konservative Alleinregierung hat in den letzten Jahren die Chancen für Thüringen nicht genutzt, im Gegenteil: wichtige Zukunftsinvestitionen wurden verschlafen, die Weichen wurden in die falsche Richtung gestellt, wichtige Vorhaben auf Bundesebene notorisch blockiert und mit der notwendigen gesellschaftlichen und sozialen Erneuerung nicht begonnen. Investitionen in Bildung und Forschung sind nicht erfolgt, aber der Schuldenberg wurde immer weiter erhöht. Die Verkrustung durch die jahrelange Alleinregierung lähmt das Land. Damit muss Schluss sein.
Deshalb muss Bündnis 90 /Die Grünen in den Thüringer Landtag einziehen. Denn es geht jetzt darum, die Macht der CDU zu brechen, für eine andere Politik und für Bewegung zu sorgen.
Mit unserem Einzug am 13. Juni in den Thüringer Landtag werden wir uns mit aller Kraft für die Umsetzung der folgenden Projekte einsetzen:
1. Generationengerechte Politik
- Seriöse Perspektive für den Abbau der Neuverschuldung
- Bundesmittel für Thüringen für Investitionen in die Zukunft, vor allem in Bildung und Forschung nutzen
2. Investitionen in die Zukunft – Investitionen in die Bildung unserer Kinder
- kostenfreies Vorschuljahr
- 9 Jahre gemeinsame Schule bei individueller Förderung
- Ausfallstunden auf null – Schaffung zusätzlicher LehrerInnenstellen
- Investitionen in Forschung und Lehre erhöhen
- Hochschulpakt durch fairen Vertrag ersetzen
- Thüringer Bundesratsinitiative für einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem 1. Lebensjahr
3. Verbraucher- und Naturschutz stärken
- Gentechnikfreie Landwirtschaft in Thüringen: Beitritt zum Bündnis Gentechnikfreie Regionen Europas und Förderung gentechnikfreier Landwirtschaft
- Unterstützung der EU-Agrarreform
- Länderübergreifendes Biosphärenreservat Südharz ausweisen
- Unterstützung der Gesetzesinitiative zum Verbraucherinformationsgesetz auf Bundesebene
- Stärkung des Vertragsnaturschutzes und der Umweltbildung in Thüringen
4. Innovationsoffensive starten
- Verlässliche und flexible Unterstützung von ExistenzgründerInnen und Netzwerken, vor allem Verstetigung der Förderung bei gleichzeitiger kontinuierlicher Evaluation.
- Stärkung der Eigenkapitalbasis durch Beförderung regionaler Investmentfonds statt einer stetigen Erhöhung der Verschuldung der Unternehmen durch Kreditfinanzierung und teure stille Beteiligungen.
- Verlässliche Absicherung der Ko-Finanzierung von Förder- und Beteiligungsprogrammen
- Förderung der regionalen Auftragsvergabe
- Verbesserte Unterstützung der Markteinführung neuer Technologien.
5. Zukunftsfähige Infrastruktur
- ICE-Trassenführung: Alternativen prüfen und den Bau der günstigsten und abschnittsweise wirksamste Variante schnell realisieren, Anbindung der Fläche gewährleisten, Mitte-Deutschland-Verbindung vor allem auch nach Sachsen hin vorantreiben
- Abwassergesetz - Verursacher- und Solidarprinzip konsequent umsetzen.
6. Integration verbessern
- Härtefallkommissionen auf kommunaler Ebene im Bedarfsfall und auf Landesebene etablieren
- Schulpflicht für alle, auch für Asylbewerberkinder
- Generell Schließung von Gemeinschaftsunterkünften mit mehr als 100 Plätzen
7. Tourismus stärken und fördern
- Tourismus stärker fördern - auf regionale Stärken setzen, insbesondere Kulturtourismus, Radtourismus und Urlaub auf dem Bauernhof
- Verstetigung des Tourismuskonzeptes durch kontinuierliche Evaluation in Zusammenarbeit mit Thüringer Hochschulen (Know-how im Land aufbauen)
Erfurt, am 9.Juni 2004
Für Rückfragen und V.i.S.d.P. Astrid Rothe 0170/4369071