Bündnisgrüne verteilten zum Frauentag fair gehandelte Rosen auf dem Anger

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Um Frauenarmut wirksam zu bekämpfen braucht unsere Gesellschaft gerechte und faire Löhne. Die ist ein Beispiel wie alle mit an diesem gesellschaftlichen Herstellen einer Lohngerechtigkeit mitwirken können, denn Frauen sind besonders von Armut betroffen. Als Alleinerziehende, als Geringverdienerinnen, als Partnerinnen, die sich immer noch viel zu oft für die Karriere ihres männlichen Partners aufopfern, sich um die gemeinsamen Kinder kümmern - und dann mit leeren Händen dastehen, wenn die Partnerschaft in die Brüche geht. Deshalb wollten zum Internationalen Frauentag am 8. März Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf den gesellschaftlichen Missstand der Frauenarmut aufmerksam machen.

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Hier in Erfurt liegt der branchenübliche Stundenlohn für Friseurinnen bei knapp 4 EUR. Das bedeutet für die Frauen ein Nettoeinkommen von ca. 600 EUR im Monat und liegt damit unter dem Hartz IV-Niveau. "An diesem Beispiel wird klar: Die Bedingungen für Frauen müssen verbessert werden, damit Frauenarmut wirksam bekämpft werden kann", betonte Landessprecherin Madeleine Henfling nachdrücklich und kam beim Verteilen von fair gehandelten Rosen mit Frauen über weitere Ungerechtigkeiten ins Gespräch. Mit am Stand waren bei der gemeinsamen Aktion des Landes- und Kreisverbandes auch Erfurter Grüne wie das Kreisvorstandsmitglied Beate Wichmann. Außerdem verteilten andere Mitglieder die herrlichen Rosen aktiv an die Frauen mit, so auch Martin Kosny und Rüdiger Bender, sowie Stefanie Dolling und Sandra Reda.